Heizkörper ist nicht gleich Heizkörper

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von Olga Bogdanowski
Veröffentlicht am 12.April 2016 /

Design-Badheizkörper Nero 1.803 x 630 mm

Flach. Profil. Niedertemperatur. Konvektor. Vorlauftemperatur. Strahlungswärme: Die Suche nach dem richtigen Heizkörper beginnt mit vielen Fachbegriffen. Hier eine kurze Einführung: Tauchen Sie ein in die Welt der Heizkörper.

Konvektionswärme oder Strahlungswärme

Fachleute unterscheiden Heizsysteme nach der Art, wie Sie die Wärme verteilen. Normale Heizkörper, wie die meisten Menschen sie kennen, verbreiten Konvektionswärme. Das bedeutet, die Wärme wird mit dem Luftstrom im Raum verteilt. Die warme Luft steigt auf, kühlt aus und fällt wieder ab.

Wandheizungen, Fußbodenheizungen oder Kaminöfen verbreiten ihre Wärme vor allem in Form von elektromagnetischen Wellen. Diese Strahlungswärme hat den Vorteil, dass sie sich gleichmäßig verteilt und die Raumluft nicht verwirbelt.

Vorlauftemperatur

Strahlungswärme ist im Vergleich zu Konvektionswärme aus einem Heizkörper effizienter, weil Wand- oder Fußbodenheizungen mit sehr viel geringeren Temperaturen arbeiten als gewöhnliche Heizkörper. Fachleute sprechen von niedriger Vorlauftemperatur. Je kleiner die Vorlauftemperatur, umso geringer der Energieeinsatz. Wärmequellen aus erneuerbarer Energie wie Wärmepumpenheizungen liefern niedrige Vorlauftemperaturen.

Heizkörpertypen im Überblick

Konvektoren, Gliederheizkörper, Röhrenheizkörper und Plattenheizkörper sind die gängigsten Bauarten für herkömmliche Heizkörper, die an der Wand oder auf dem Boden installiert werden.

Konvektoren

Konvektoren sind Heizkörper, die vor allem bei raumhohen Fenstern oder anderen großzügigen Verglasungen ihre Vorteile ausspielen. Konvektoren liefern bei kleinsten Abmessungen Top-Wärmeleistung und lassen sich harmonisch in jede Raumgestaltung integrieren. Mit entsprechendem Zubehör werden Konvektoren im Handumdrehen zu einer Fenster- oder Sitzbank. Die KNV-Ventil-Konvektoren von Kermi oder Bank-Konvektoren von Arbonia sind nur zwei von vielen Beispielen für effiziente Konvektoren.

Glieder- und Röhrenheizkörper

Gliederheizkörper sind die wohl bekannteste und älteste Form der Heizkörper. Größte Vorteile: Sie sind sehr preiswert und verteilen Wärme recht schnell.

Eine Weiterentwicklung der Gliederheizkörper sind Röhrenheizkörper. Letztere finden sich besonders häufig in Bädern. Die Cosima- und Clivia-Badheizkörper sorgen schnell und effektiv für kuschelige Wärme im Bad. Dank der Sprossen-Bauweise lassen sie sich ideal als Handtuchwärmer nutzen. Am effizientesten sind Röhren-Heizkörper, wenn Sie frei aufgestellt sind.

Heizkörper ist nicht gleich Heizkörper

Plattenheizkörper

Plattenheizkörper sind die gegenwärtig am weitesten verbreitete Form der Heizkörper. Je nach Bauweise strahlen Plattenheizkörper zwischen 50 und 70 Prozent Konvektionswärme ab. Zu erkennen ist die Bauweise an den Ziffern in der Produktbezeichnung. Die erste Ziffer steht für die Anzahl der verbauten Platten, die zweite für die Anzahl der Konvektionsbleche. Ein Typ-22-Flachheizkörper verfügt demnach über je 2 Platten und Konvektionsbleche.

Plattenheizkörper sind unter anderem so beliebt, weil sie in einer großen Vielfalt an Formen, Oberflächen, Größen und Farben erhältlich sind. Als Flachheizkörper wirken sie dank ihrer großen, ruhigen Oberfläche besonders harmonisch. Profilheizkörper haben auf gleicher Abmessung eine etwas größere Oberfläche – und wärmen daher etwas schneller.

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