Einfach schön: Beauty-Geheimnisse aus aller Welt – Teil 2

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von Olga Bogdanowski
Veröffentlicht am 31.Juli 2019 /

Grenzenlose Schönheit: Für das perfekte Aussehen hat jede Kultur ihre eigenen Geheimtipps

Obwohl Schönheit ja bekanntermaßen im Auge des Betrachters liegt, lässt sich nicht abstreiten, dass bestimmte Eigenschaften – von uns allen – als attraktiv wahrgenommen werden. So gelten bspw. ein ebenmäßiger Teint, volles Haar oder ein strahlendes Lächeln überall auf der Welt als Zeichen der Schönheit. Bei der Pflege setzen die einzelnen Völker und Kulturen jedoch auf ganz unterschiedliche Pflegerituale.

Im ersten Teil unserer Beauty-Weltreise haben wir bereits sechs ländertypische Schönheitsgeheimnisse gelüftet. Nun folgen sechs weitere.

 

Marokko – für orientalische Märchenschönheiten

Wie ein Sinnbild steht Marokko für die orientalischen Schönheiten aus 1001 Nacht. Als ultimatives Beauty-Geheimnis der marokkanischen Frauen gilt Rhassoul – der Heilschlamm aus Ton-Mineralien ist nicht nur ein natürliches Reinigungsmittel, sondern versorgt Haut und Haare mit Inhaltsstoffen wie Kalzium, Eisen und Magnesium. Mit Wasser zu einer breiigen Konsistenz angerührt, kann Rhassoul als Maske, Peeling aber auch Shampoo verwendet werden. Ein strahlender Teint sowie volles, glänzendes Haar sind damit garantiert.

Zudem ist Rhassoul entzündungshemmend und daher besonders gut für trockene, empfindliche Haut geeignet.

 

Frankreich – très chic dank Weintrauben

Frankreichs Weinberge sind nicht nur für den ein oder anderen edlen Tropfen verantwortlich, sondern auch für die strahlend reine Haut der Französinnen. Grund dafür sind die revitalisierende Fruchtsäure und die Antioxidantien, die in Weintrauben stecken. Kleingehackt eignen sie sich hervorragend als Gesichtsmaske. Eine ähnliche Wirkung lässt sich mit Traubenkernöl erzielen.

Ob als köstlicher Wein, als gesunder Snack zwischendurch oder eben als Gesichtsmaske – die Franzosen setzen auf Weintrauben

Russland – Wachmacher für Geist und Körper

Gegen die Müdigkeit am Morgen hilft bekanntermaßen ein Tässchen Kaffee. In Russland belebt das Wachmacher-Getränk jedoch nicht nur den Geist, sondern auch die Haut. Als Peeling unter der Dusche angewandt regt der koffeinhaltige Kaffeesatz die Durchblutung an und sorgt damit für eine weiche und zugleich straffe Haut.

Die belebende Wirkung von Kaffee weiß man in Russland doppelt zu schätzen

Brasilien – Orangenhaut adé

Denken Sie an die Copacabana! Was kommt Ihnen als erstes in den Sinn? Vermutlich die Bikinischönheiten, die nicht nur perfekte Rundungen, sondern auch lange, straffe Beine haben. Cellulite sucht man hingegen vergebens.

Doch was tun die Brasilianerinnen gegen die ungeliebte Orangenhaut? Neben ausreichend Bewegung und einer gesunden Ernährung schwören sie vor allem auf Sand-Peelings. Durch das Einreiben des Körpers mit Sand werden überschüssige Hautschüppchen und durch die Haut ausgeschiedene Abfallprodukte entfernt. Gleichzeitig stimuliert der Sand die Durchblutung und sorgt für eine straffende Wirkung. Kostengünstiger kann eine Anti-Cellulite-Kur kaum sein.

 

Tahiti – das Geheimnis der Tiaré-Blüten

Die in Tahiti beheimateten Tiaré-Blüten versprühen einen betörenden Duft und werden daher oft für Massagen verwendet. Dafür sammeln die Tahitianer bereits im Morgengrauen besagte Blüten und legen diese sofort in kaltgepresstem Kokosöl ein. So entsteht das für die Massagen verwendete Monoi-Öl. Eine Massage mit Monoi-Öl verspricht aber nicht nur Entspannung, sondern wirkt feuchtigkeitsspendend, reinigend und lindert Hautirritationen. Ein Verwöhnprogramm der ganz besonderen Art.

Tiaré-Blüten versrpühen einen wunderschönen Duft und werden bevorzugt für Massage- sowie Pflegeöl genutzt

Japan – Tricks für schönes Haar

Schon die Geishas wussten mit ihrem Porzellanteint und der schwarzen Haarpracht zu begeistern. Für Letzteres sorgen neben dem Grundnahrungsmittel Reis – der reich an wertvollen Mineralien ist – auch Kamlienöl und Meeresalgen.

Das Kamelienöl wird – leicht erwärmt – in die Haarspitzen und Längen einmassiert nach einer Einwirkzeit von 20 Minuten wieder mit lauwarmem Wasser ausgespült. Die im Öl enthaltenen Eiweiße und Säuren glätten die Haarstruktur und verleihen einen strahlenden Glanz. Übrigens profitiert auch die Kopfhaut von den pflegenden Eigenschaften des Kamelienöls.

Wer auf Meeresalgen setzt, muss diese zunächst zerkleinern und mit Wasser zu einer Paste anrühren. Anschließend kann diese ebenfalls als Haarkur verwendet werden.

Fürs Erste sind wir am Ende unserer Beauty-Expedition angekommen. Und wohin führt Ihre Reise?

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